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Lebensmittelrecht – Werbung mit „besonders magenfreundlich“ bei Kaffee unzulässig

2017-05-12 12:36

Die Wettbewerbszentrale hat einen Hersteller von Kaffee-Pads hinsichtlich der Aussage „Sie werden schonend mit Wasserdampf von Reiz- und Bitterstoffen befreit und sind deshalb ein besonders magenfreundlicher Kaffeegenuss“ zur Unterlassung verpflichtet.

Nach Ansicht der Wettbewerbszentrale stellte diese Aussage einen Verstoß gegen die HealthClaims-Verordnung (HCVO) dar, da es sich um eine gesundheitsbezogene Aussage handle, die in dieser Form unzulässig sei. Durch die Verwendung des Begriffs „magenfreundlich“ i. V. m. einer Aussage über Kaffee werde ein Zusammenhang mit der Gesundheit hergestellt. Der Verkehr verstehe die Aussage so, dass der beworbene Kaffee für den Magen förderlicher sei, als andere Sorten. Das Unternehmen gab die geforderte Unterlassungserklärung ab und hat nun eine Aufbrauchfrist von fünf Monaten, um die produzierten Verpackungsbestände abzuverkaufen.

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